Byron Bay bis Melbourne, Australien vom 22. Juni bis 10. Juli 2010

 

Wir fuhren von Byron Bay ins Landesinnere um das kleine Hippiedorf Nimbin anzuschauen. Dort fühlt man sich ein bisschen in die Zeit der Hippiebewegung zurückversetzt. Alles ist bunt bemahlt, viele Hippies laufen rum und immer und immer wieder wird einem Marihuana angeboten. Dies scheint im so von Regeln geprägten Australien das einzige Dorf zu sein, wo man machen kann was man will und Regeln oder Verbote niemanden interessiert. Am selben Tag fuhren wir noch ein paar Kilometer weiter Richtung Süden bis wir einen geeigneten Campingplatz fanden. Tinu freute besonders, dass es dort sogar ein Fernsehgerät in der Waschküche hatte die in der Nacht nicht abgeschlossen war. So konnte er das Fussballweltmeisterschaftsspiel Schweiz – Chile um Mitternacht mitverfolgen. Am nächsten Tag fuhren wir dann bis nach Sydney und fanden dort ausserhalb dem grossen Getümmel einen schönen Campingplatz. Leider regnete es bei unserer Ankunft wieder mal und wir konnten nichts mehr unternehmen. Als wir am nächsten Morgen aufwachten, war der Regen vorbei und ab und zu blickte auch noch die Sonne durch. Mit dem Zug fuhren wir in die Stadt und stiegen unmittelbar vor der Harbour Bridge aus und gingen dann zu Fuss über die Brücke, von welcher man einen herrlichen Blick auf die Skyline Sydneys und der weltbekannten Oper hat. Wir erkundeten die Stadt zu Fuss, legten so etliche Kilometer zurück, und verbrachten den ganzen Tag in der Stadt. Am Abend warteten wir bis es dunkel wurde damit wir die Brücke und das Opernhaus auch bei Nacht bestaunen konnten und spazierten dann wieder über die Brücke. Wir verbrachten total drei Tage in Sydney ehe wir dann nach Bungonia fuhren wo wir Freunde besuchten, die wir in Thailand kennen gelernt hatten. Wir konnten bei ihnen im Haus übernachten, was uns bei den eisigen Temperaturen sehr gelegen kam. Leanne und Anna wohnen sehr abgeschieden in dem sehr kleinen Bungonia, wo es nicht viel zu tun gab um diese Jahreszeit. Wir besuchten ein Rugby Spiel in der Nachbarstadt, welche nur ein Katzensprung (140 km) entfernt war und diesmal wurden uns sogar die Regeln erklärt. Und wir gingen auch noch ein Pferderennen schauen. Wie Leanne und Anna schon in Thailand versprochen hatten, konnte Lea bei einer Nachbarin die Pferde besitzt, vorbeigehen und Reitstunden nehmen. Nach einer Woche rumhängen in Bungonia, verliessen wir Leanne und Anna und machten uns auf den Weg nach Melbourne. In Melbourne fanden wir einen schönen Campingplatz etwa 15 Kilometer ausserhalb des Zentrums der sogar beheizte Toiletten und Duschen hatte. Da es wirklich enorm kalt war, waren wir sehr froh über diesen kleinen Luxus. Am folgenden Tag fuhren wir mit dem Bus ins Zentrum und besichtigten Melbourne. Eva, eine gute Freundin von Lea, gab uns eine Adresse von einem Freund der Musiker ist und auch noch ein äthiopisches Restaurant in Melbourne führt. Wir suchten das Restaurant und als wir es endlich gefunden hatten, war es natürlich geschlossen. Wir klopften an die Tür und wurden sobald wir uns vorgestellt hatten reingelassen. Evas Freund Peter, war sehr gastfreundlich und hatte grosse Freude, wieder etwas aus der Schweiz zu hören. Er lud uns zu einem äthiopischen Essen ein und wir konnten auch noch verschiedene äthiopische Biere probieren. Weil Melbourne so riesig ist, gingen wir am nächsten Tag nochmals in die Stadt und besuchten den Queen Victoria Markt und anschliessend gönnten wir uns im luxuriösen Lindt Cafe eine heisse Milch mit feinster Lindt Schokolade. Ein bisschen Heimat am anderen Ende der Welt…

Tags darauf mussten wir den Camper putzen und noch ein Packet zur Post bringen um einige Sachen, die wir nicht mehr benötigen nach Hause zu schicken. Wir gingen mit dem Camper zum Vermieter um Papierkram und so zu erledigen und verbrachten dann einen ruhigen Abend bevor wir am Samstag 10. Juli nach Bali in Indonesien flogen.

Cairns bis Byron Bay, Australien vom 31. Mai bis 21. Juni 2010

 

Als wir in Cairns ankamen, suchten wir einen geeigneten Campingplatz wo wir uns eine Weile niederlassen können. Wir fanden einen Campingplatz etwas ausserhalb von Cairns bei dem sogar gratis Internet angeboten wurde wenn man einen eigenen Laptop hat. Dies ist äusserst ungewöhnlich da es in Australien nichts umsonst gibt und schon gar nicht Internet. Da wir immer noch mit den hohen australischen Preisen zu kämpfen haben, kam uns das sehr gelegen. Weil wir schon 5000 km mit unserem Camper zurückgelegt hatten, mussten wir mit dem Camper zu unserem Vermieter fahren der in Cairns eine Werkstatt hat. Wir liessen noch einige Mängel beheben und konnten dann mit einem neu zusammen geflickten Fahrzeug wieder davon düsen.

Von der Sehnsucht getrieben, wieder mal ein paar Tauchgänge zu absolvieren, gingen wir in Cairns auf die Suche nach Informationen für einen Tauchtrip zum Great Barrier Reef. Wir fanden ziemlich schnell verschiedene Angebote von ein- und mehrtägigen Trips zum weltberühmten Riff. Die meisten dieser Angebote, konnten wir gleich wieder vergessen weil sie unser Budget um ein mehrfaches überstiegen. Irgendwann fanden wir in einem SSI Tauchshop doch noch ein Angebot dass einigermassen bezahlbar war. Am nächsten Morgen befanden wir uns schon auf einem Schiff das uns in zwei Stunden zum Barrier Reef hinaus fuhr. Dort wechselten wir auf ein grösseres Schiff, das die nächsten zwei Tage unser Zuhause war. Insgesamt hatten wir sechs Tauchgänge wobei ein Tauchgang in der Nacht war. Da es in Australien nicht üblich ist, mit einem Guide zu Tauchen, mussten wir uns zum ersten Mal alleine Unterwasser zu Recht finden. Im Grossen und Ganzen ging aber alles ganz gut und wir sahen auch noch unsere ersten Haie.

Damit nicht alle denken, wir haben nur ein „Schoggiläbe“ auf unserer Reise, hier unser strenger Tagesablauf vom Tauchtrip:

-         11:00 Uhr Ankunft beim Great Barrier Reef

-         11:15 Uhr Informationen und Zimmerbezug auf dem Schiff

-         11:30 Uhr Mittagessen

-         12:30 Uhr Besprechung des 1. Tauchgang

-         13:00 Uhr Tauchen max. 50 Minuten

-         15:30 Uhr Besprechung des 2. Tauchgang

-         16:00 Uhr Tauchen max. 50 Minuten

-         17:30 Uhr Abendessen

-         18:30 Uhr Besprechung des Nachttauchgang

-         19:00 Uhr Nachttauchen max. 30 Minuten

-         05:30 Uhr Tagwache

-         06:00 Uhr Besprechung des 4. Tauchgang

-         06:15 Uhr Tauchen max. 50 Minuten

-         07:00 Uhr Morgenessen

-         07:30 Uhr Besprechung des 5. Tauchgang

-         08:00 Uhr Tauchen max. 50 Minuten

-         10:30 Uhr Besprechung des 6. Tauchgang

-         11:00 Uhr Tauchen max. 50 Minuten

-         12:00 Uhr Mittagessen

-         14:00 Uhr Rückfahrt nach Cairns

 

Nach diesen strengen zwei Tagen quartierten wir uns nochmals auf dem gleichen Campingplatz nahe Cairns ein ehe wir dann weiter nach Port Douglas und Kuranda fuhren. Die nächsten Tage verbrachten wir hauptsächlich mit Autofahren in Richtung Süden. Dazwischen machten wir immer wieder Halt und besichtigten Wasserfälle oder einsame Strände.

Bis jetzt konnten wir uns mit Australien noch nicht sonderlich anfreunden und empfinden dieses Land als die grosse Enttäuschung unserer bisherigen Reise. Die Preise sind abartig hoch, es gibt zu viele Regeln und es wird einem alles vorgeschrieben was zu tun und zu lassen ist. Aus diesen Gründen haben wir beschlossen, unser Australien Aufenthalt abzukürzen und schon früher als geplant abzuhauen. Wir fahren jetzt noch bis Melbourne, geben dort unser Camper zurück und fliegen dann wahrscheinlich nach Indonesien.   

In Gympie trafen wir dann zwei Freundinnen, die wir in Thailand kennengelernt haben. Sie wohnen zwischen Sydney und Canberra, wo wir sie in ein paar Tagen nochmals besuchen werden. In Gympie waren sie in den Ferien und wir konnten dort bei Leanne’s Mutter übernachten. Wir verbrachten einen netten Nachmittag und Abend zusammen, knackten Macadamianüsse und rösteten sie, assen feinen Braten und tranken Rotwein. Am nächsten Tag besichtigten wir Noosa und schon wieder regnete es. Dies ist nicht da erste und auch nicht das zweite Mal. Unsere Campingstühle sind somit dauernass. Wir glauben jemand hat auch noch etwas Regen von der Schweiz hier rüber geschickt.

Als wir dann in Brisbane waren wurde alles irgendwie besser. Es gefiel und besser und wir kriegten von einem Herrn auf dem Campingplatz 6 Coladosen geschenkt! Wow dachten wir, ist unsere Pechsträhne vorbei? Und tatsächlich, es liess sich besser aushalten in Australien, hier ist mehr los und man ist wieder unter Leuten. Wuah Brisbane war toll, war richtig schön wieder mal unter dem Volk zu sein und ein Geschehen zu haben. Eine schöne Stadt. Wir waren auch noch im berühmten Australia Zoo von Steve Irwin (der der immer mit den Tieren spielte und von einem Rochen getötet wurde), war sehr schön aber auch SEHR teuer, geschlagene 57 Dollar. Umgerechnet fast dasselbe wie Schweizer Franken. Dann auch noch ins Movie World, wieder 72 Dollar, ja ich weiss wir sind immer am jammern, aber die 72 Dollar wars wirklich nicht wert. Wir hatten im Europa Park schon mehr Spass. Nun sind wir nach Surfers Paradise, wo Lea im 2002 drei Monate im Englischaufenthalt war, in Byron Bay gelandet und wollen heute Nimbin, das Hippiedorf, anschauen.

Outback/Townsville, Australien vom 21. Mai bis 30. Mai 2010

 

Über Nacht hörte es auf mit regnen und als wir von Alice Springs losfuhren, blickte auch mal die Sonne zwischen den Wolken durch. Wir fuhren fast 400 Kilometer bis zu einem Campingplatz der mit Ufos und Aliens geschmückt war. Die nächsten Tage verbrachten wir mit Autofahren, Essen und schlafen. Kilometer um Kilometer legten wir im öden Hinterland von Australien zurück und wir sehnten uns nach etwas abwechslungsreicherer Landschaft. Irgendwann erreichten wir Mount Isa, eine grössere Industriestadt, die aber immer noch mitten im Nirgendwo liegt. Dort fanden wir ein Mc Donalds in dem wir mit unserem Laptop gratis ins Internet konnten. Allerdings war die Verbindung so katastrophal das es gerade mal zum checken der Emails reichte. Tags darauf fuhren wir wieder weiter auf den endlosen Geraden durchs australische Outback. Dann plötzlich erschrak uns ein komisches Geräusch vom Motor unseres Campers. Wir parkten den Camper am Strassenrand und versuchten zu lokalisieren woher dieses Geräusch kommt. Da wir aber beide keinen blassen Schimmer von Motoren haben waren wir immer noch genau gleich schlau. Zum Glück waren es bis zum nächsten Kaff nur noch 10 Kilometer und wir beschlossen, bis dort zu fahren und dann die Hotline für solche Fälle anzurufen.

In Julia Creek angekommen, zückten wir unser neues, spottbilliges Handy und wollten die Hotline anrufen. Aber natürlich hatten wir in diesem Kaff kein Netz. Also suchten wir eine Telefonzelle und riefen von dort an. Bis wir endlich mit der richtigen Person sprechen konnten, verstrich eine ganze Stunde und wir waren etliche Nerven und acht Dollar ärmer. Der sagte uns, dass wir zur nächsten Werkstatt gehen sollen um es dort zu reparieren. Gesagt getan, fuhren wir bei der nächsten Werkstatt vor und wurden gleich wieder abgewimmelt. Sie seien sehr beschäftigt und haben keine Zeit für uns war ihre Aussage. Also fuhren wir zur zweiten und zugleich letzten Werkstatt in diesem Kaff und probierten dort unser Glück. Ein Mechaniker nahm unser Camper sofort unter die Lupe und begann sogleich mit schrauben und rumhämmern. Nach etlichen Minuten schrauben, hämmern und fluchen fand der Mechaniker irgend so ein Rad vom Keilriemen das kaputt war. Er sagte uns er habe kein solches Teil an Lager und müsse deshalb eines bestellen. Nach einem kurzen Telefonat kam der Mechaniker zu uns und teilte uns mit, dass wir zwei Tage warten müssen, weil das Ersatzteil extra von der Küste eingeflogen werden muss. So eine Scheisse, ausgerechnet in diesem Kaff in dem es nur eine Post, zwei Restaurants und ein paar Tante Emma Läden gibt müssen wir festsitzen! Der Mechaniker organisierte für uns ein Zimmer im Top Pup in dem wir für die nächsten zwei Tage bleiben konnten. Nach der ersten Nacht in Julia Creek wussten wir schon am frühen Morgen nicht was wir noch unternehmen sollen. Wir fanden in der Bibliothek ein paar Computer mit denen wir online gehen konnten. Natürlich war auch das nicht gerade billig und wir beschränkten uns auf eine Stunde. Das Kaff war so klein dass wir sogar von einem Wildfremden angesprochen wurden auf der Strasse ob unser Auto schon gefixt sei. Es war noch nicht mal elf Uhr Morgens als wir wieder zu unserem Pup zurück kehrten. Dort sassen schon zwei Typen an der Bar und tranken Bier. Sie wussten natürlich schon von unserem Pech und spendeten uns gleich mal ein Frühstücksbier. Da wir noch ein zweites Bier nehmen mussten und wir noch nichts gegessen hatten, spürten wir die Wirkung des Alkohols ziemlich schnell. Als wir uns zurückzogen um uns ein bisschen hinzulegen, meinten die zwei Australier dass wir „soft“ seien nach zwei Bier schon aufzugeben.

Irgendwie konnten wir uns den Tag um die Ohren schlagen. Die Aussies, welche im Pub ein und aus gingen unterhielten uns mit ihrem Aussie-Slang-Englisch, das keiner versteht, und die beiden Haus-Doggies Stubby und Sandy wollten auch immer unsere Aufmerksamkeit. Am nächsten Morgen mussten wir noch zwei Stunden rumhängen bis wir endlich die erlösende Nachricht vom Mechaniker bekamen, dass unser Camper nun wieder fahrtüchtig ist. Wir machten uns so schnell wie möglich aus dem Staub und fuhren weiter Richtung Küste. Noch eine Nacht mussten wir im Outback verbringen ehe wir dann endlich Townsville an der Ostküste Australiens erreichten. Hier ist die Landschaft wieder abwechslungsreicher und zwischendurch muss man wieder am Steuerrad drehen.

Unser Weg führt uns nun Richtung Norden nach Cairns wo wir hoffentlich wieder einmal die Unterwasserwelt erforschen können.

Darwin/Alice Springs, Australien vom 10. Mai bis 20. Mai 2010

 

Am 09. Mai verliessen wir wehmütig mit dem Flugzeug die Philippinen und flogen nach Singapur. Dort mussten wir ca. 5 Stunden überbrücken bis wir mit Jetstar Airways nach Darwin flogen. Als wir in Darwin landeten war gerade halb fünf Uhr Morgens und da um diese Uhrzeit noch nicht viel los war, hatten wir die Einreiseformalitäten schnell erledigt. Mit dem Shuttlebus ging’s dann ins Stadtzentrum. Und da war auch schon der erste Preisschock! Für 30 Minuten Bus fahren mussten wir pro Person 13 Fr. berappen!

Im Zentrum suchten wir eine billige Unterkunft und dachten am besten probieren wir es in einem Backpacker Hostel. Wir fanden zwar ein Zimmer aber von Budget war keine Spur. Für ein kleines Zimmer ohne irgendwelche Extras mussten wir 100 Fr. hinblättern. Für dieses Geld konnten wir in Südostasien eine ganze Woche wohnen… Wir stellten fest, dass wir wohl noch ein paar Mal leer schlucken müssen wenn wir irgendwas kaufen werden. Wir hauten uns erstmal aufs Ohr und gingen dann am Nachmittag auf die Suche nach einem Campervan. Nach langer Suche und etlichen Vans, die wir angeschaut hatten, wurden wir doch noch fündig und mieteten für die nächsten drei Monate einen Van. Wir entschieden uns einen Van zu mieten und nicht zu kaufen, weil wir in drei Monaten in Melbourne sein werden und es dort dann ziemlich aussichtslos ist einen Van in der Nebensaison zu verkaufen. Schon am nächsten Tag düsten wir mit unserem neuen Zuhause herum und mussten natürlich noch diverse Einkäufe tätigen. In den nächsten Tagen durchquerten wir den Kakadu-Nationalpark, welcher für uns die 25 Dollar Eintrittsgebühr pro Person nicht wert war (viele Sehenswürdigkeiten waren einfach zu und die Natur nicht gerade speziell sehenswert) und fuhren dann Richtung Süden auf schnurgeraden Strassen nach Alice Springs. Wir machten einen Halt bei den Devil Marbels nahe Tennant Creek, welche ganz toll aussahen und die Natur rundherum war farblich so wunderschön, dass wir uns fast nicht satt sehen konnten. In Alice Springs war dann fertig mit in kurzen Hosen rumlaufen. In der Nacht wurde es ca. 9 Grad kalt und wir erfroren fast in unserem Camper. Zum Glück hat es in unserem Camper auch Schlafsäcke und so mussten wir in den folgenden Nächten nicht mehr frieren. Von Alice Springs fuhren wir zum nahe gelegenen (460km) Uluru-Nationalpark wo sich der weltberühmte Ayers Rock befindet. In Curtin Springs, 100 km vom Uluru entfernt campten wir über Nacht und konnten vom Bett aus die vielen Sterne anschauen. Dies war wunderschön. Da es hier um den Ayers Rock anzuschauen wieder 25 Dollar pro Person kostet und wir müde waren vom vielen Geld ausgeben, schauten wir uns den Uluru aus 18 Kilometern Entfernung an. Auch so sah man den Rock sehr gut und wir sparten ganze 50 Dollar. Danach fuhren wir am selben Tag zurück nach Alice Springs, wo es zu regnen anfing und wir uns schon um 20.30 Uhr im Camper verkrochen. Am nächsten Tag wechselten wir den Campingplatz, damit wir wieder Strom hatten und besuchten dann das Reptilien Center in Alice. Wir dachten es sei grösser und waren ein bisschen enttäuscht. Bei einer Show wurden wir dann noch gelernt wie man sich bei einem Schlangenbiss verhält und was man tun muss wenn man eine Schlange vor der Nase hat. Es regnete immer noch und das hielt auch den ganzen Tag an. Wir gingen die Einkaufsmöglichkeiten entlang und kauften noch Essen ein. Morgen fahren wir Richtung Cairns, wo es hoffentlich nicht mehr regnet und ganz so kalt ist.